FREUNDESKUNST
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Von der Hamburger Deern zur Ostroher Nord-Frau


Heute fahre ich mit Euch nach Hamburg, denn hier bin ich gestartet, habe meinen Fahrschein für dieses Leben gelöst: Eine richtige „Hamburger Deern“.


Bin ich mit der U3 unterwegs, reise ich in meine Vergangenheit. In Winterhude fahre ich an meinem Elternhaus vorbei. Hier habe ich am Osterbekkanal meine Kindheit und Jugend verbracht. Naja, und an der Ostsee. Früher bin ich mit meinen Eltern zwischen Hamburg und Ostsee hin-und hergefahren und heute fahre ich zwischen Nordsee und Hamburg hin-und her. 


Ich fahre an meiner Grundschule vorbei, an meinem Gymnasium, das es gar nicht mehr gibt und am Stadtpark. Dort habe ich viel Zeit verbracht. Die Gegend hat sich sehr verändert. Es ist viel gebaut worden. Im Grunde könnte ich an jeder Station aussteigen und Geschichten aus meinem Leben erzählen.
Da ist das Haus von meiner Tanzlehrerin, die mich bis 21 begleitet hat.

Ausdruckstanz ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Da hat meine Oma gewohnt. Eine sehr liebe und weise Frau. Sie hat mir mein Lebensmotto mit auf den Weg gegeben. „Sei einfach Da!“


Und da ist die Kirche, wo ich getauft und konfirmiert worden bin, um dann später aus der Kirche auszutreten, meinen eigenen Weg zu gehen.


Wow, so viele Geschichten. So verwurzelt in Hamburg.


Am Schlump steige ich aus, kaufe bei der Bäckerin, die ich aus Ottensen schon kenne, ein Brötchen. 18 Jahre habe ich meine Brötchen in Ottensen gekauft, als ich dort gewohnt habe. Aber das ist eine Geschichte für sich.


Überall gibt es Verbindungslinien und neue Geschichten; kann ich Euch Stationen aus meinem Leben nennen.

- Es gibt viele Brüche, Hochs und Tiefs, Freuden und Ängste; da gibt es Lachen und Weinen, viele Begegnungen, viele Abschiede und Neuanfänge. Erfahrungen im täglichen Leben. Und genau diese Geschichten machen mich aus, es ist das, was in einem Lebenslauf zwischen den Zeilen steht. 


Und so versuche ich mich liebevoll jeden Tag zu betrachten, als die, die ich geworden bin. Für mich ist jeder Tag kostbar und schenkt mir neue Erfahrungen. 


Ich versuche möglichst achtsam durch mein Leben zu gehen, in „meinem“ Tempo, „meinen“ Weg zu gehen. 
Jede Begegnung schenkt mir etwas. Menschen, Tiere und die Natur bereichern mein Leben. Und immer mehr genieße ich die Stille in der Natur und auch die Stille in mir.


Ein Leben lang auf der Suche nach „Gott“ oder nach der „Göttin“ bin ich irgendwie immer mehr bei mir angekommen. Meine Berufung? Ich möchte einfach Da-Sein. Da, wo ich gerade bin, mich so annehmen wie ich gerade bin. Im Hier und Jetzt. 


Ja, Ausbildungen habe ich unterwegs auch gemacht. Kostümdesign studiert – am Theater Kostüme und Bühnenbilder gestaltet; 7 tolle Jahre habe ich als Erzieheringearbeitet, mit den Kidies eine Werkstatt gebaut und Jahreszeitenfeste gefeiert. Kauf-Frau gelernt; arbeite ich als Verwaltungsleitung bei der Forschungsstelle für Zeitgeschichte. Eine Ausbildung zur Kreativitätstrainerin und Kunsttherapeutin kommt noch hinzu. Seit 20 Jahren beschäftige ich mich mit Astrologie. Ich habe eine Ausbildung in Astrologischer Biographiearbeit und eine Coach-Ausbildung in kreativer Selbstwerdung.


Die Kunst zieht sich durch mein Leben wie ein roter Faden. Ich habe immer gemalt, gezeichnet, genäht, viel getanzt und viel ausprobiert.


Und die Reisen in andere Städte, Landstriche und ferne Länder sind nicht zu vergessen. Doch das führt hier jetzt zu weit.


Für Astro-Interessierte: 

 

Ich bin als Fische-Mädchen 1964 hier angekommen, habe 18 Jahre „fischige Unterwasser-Erfahrungen“ gesammelt. 

Bin dann von zu Hause ausgezogen und habe 30 Jahre „wilde progressive Widdersonnen-Erfahrungen“ gesammelt.

Seit ein paar Jahren steht die progressive Sonne im Stier. Gerade mache ich es mir mit meinem Stier-Freund auf unserem Hof gemütlich und fange an, das Leben noch einmal anders zu genießen. Das fühlt sich nach „Sturm und Drang“ echt anders an. Irgendwie komme ich hier gerade richtig an.


Mit Waage AC geboren, folgte nach nur 9 Jahren schon ein progressiver Skorpion AC. Mein Leben war entsprechend intensiv.

Jetzt habe ich progressiv einen Schütze AC. Ich bin gespannt, wie es sich damit lebt.


Sehr interessant sind ja auch die Mondprogressionen. Meine Mondin, gestartet im Skorpion, ist nun schon fast zweimal um den Tierkreis gewandert und so durfte ich viele Seelenqualitäten kennenlernen. Dabei ist mir meine Traumwelt eine treue Begleiterin.


Und so folge ich dem Weg meines Herzens, so gut wie ich eben kann – jeden Tag wieder neu. Eine ewige Anfängerin in diesem Abenteuer Leben.


Und abends steige ich wieder in die Nord-Ostseebahn und fahre nach Hause – über den Nordostseekanal. Das ist immer ein ganz besonderer Moment: nach Ostrohe, dem kleinen Dorf, in dem ich total gerne bin.
Ostrohe, benannt nach der germanischen Göttin Ostara. Das freut mich sehr, bin auch ich ein Kind des Frühlings.


Schon vom ersten Moment an, fühlte ich mich hier gleich Zuhause.


Hier schlage ich nun neue Wurzeln, zusammen mit meinem Liebsten. Hier leben wir unseren Traum vom Leben auf dem Land. Hier wächst langsam unser HofArt-Projekt und trägt seine ersten Blüten und Früchte. 


Soviel zu meiner Geschichte von der „Hamburger Deern“ zur „Ostroher Nord-Frau“.
Von hier geht die Reise nun weiter. 


Wie? Es wird sich zeigen! Neue Projekte findet Ihr auf dieser Seite.


Und wer weiß, vielleicht kreuzen sich unsere Wege und wir teilen ein Stück des Weges und erzählen uns unsere Geschichten.
Es würde mich sehr freuen.


Alles Liebe, Susanne

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